Ouf ist ein Ausstellungsraum für Gegenwartskunst in Stockum, abseits der etablierten Galerien, nah an Messe, Stadion, unserer Nachbarschaft im Düsseldorfer Norden.
Ouf ist entstanden aus unserer persönlichen Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst: aus dem Sammeln, dem Schauen und Zurückkehren zu bestimmten Positionen, aus Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern. Und aus dem Wunsch, all das nicht im Privaten enden zu lassen, sondern an einem Ort für Kunst, Gespräche, Begegnungen zu teilen, wo man ihn nicht unbedingt vermutet.
Im Ouf zeigen wir Positionen, die uns berühren, beschäftigen, begeistern und die – das ist uns wichtig – in Düsseldorf bislang kaum oder noch gar nicht präsentiert wurden. Die Ausstellungen entstehen im direkten Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern. Manchmal mit Arbeiten, die eigens für den Raum erschaffen werden, manchmal als kleinen Werkschauen mit früheren Arbeiten.
Ouf ist Galerie – die gezeigten Arbeiten kann man kaufen –, privater Ausstellungsraum – wir bespielen den Raum in unserer Freizeit ohne Mitarbeiter –, und Gesprächsort – über die Begegnung mit einer Haltung, mit Form, Farbe, Material, mit einer Bildsprache, die sich vielleicht nicht sofort erschließt und gerade deshalb im Gedächtnis bleibt und zum Reden darüber einlädt.
Mit Ouf führen wir fort, was 2021 mit „Le Bureau“ in Düsseldorf-Mörsenbroich begonnen haben. Der Raum ist reduzierter, der Ton ist klarer geworden, der Antrieb derselbe geblieben: Freude an Kunst, die überrascht, irritiert und den ersten Eindruck überdauert.
PS: C’est ouf – für uns ist das Ganze auch schon ein bisschen verrückt. Ein kleines Erklärvideo zu unserem Namen findet ihr hier: Verdrehtes Französisch | Karambolage | ARTE (YouTube) ➹
Abbildung: historischer Stadtplan, 1922 © Stadt Düsseldorf